Glauben spielt im Leben vieler Menschen zunehmend keine Rolle mehr. Das belegen empirische Forschungen. Dies ist auch dort der Fall, wo Pastoral zu gelingen scheint. Wir haben es deshalb nicht nur mit einer Kirchen- oder Gotteskrise zu tun, sagt der Theologe Jan Loffeld, sondern auch mit einer Relevanzkrise des Evangeliums von jenem “Leben in Fülle”, das der Glaube in der Verbindung von Himmel und Erde anbietet. Immer mehr Menschen sehen sich nicht mehr als erlösungsbedürftig an, sondern nehmen durch Selbstoptimierung, auch im spirituellen Bereich, die Erfüllung ihrer Bedürfnisse selbst in die Hand. Was bedeutet das für die Anschlussfähigkeit des Evangeliums und christlicher spiritueller Angebote

in Koop. mit: team exercitia im Bistum Essen

mit Dr. Klaus Kleffner, Leiter des teams exercitia im Bistum Essen; Prof. Dr. Jan Loffeld, Professor für Praktische Theologie und Leiter des “Department of Practical Theology an Religious Studies” an der Tilburg School of Catholic Theology; Dr. Jens Oboth, Akademiedozent

Die Abendveranstaltung findet digital statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Den entsprechenden Zoom-Link finden Sie am Tag der Veranstaltung auf der Homepage der Wolfsburg: www.die-wolfsburg.de. 

30. April 2021